Galerie Tammen & Partner: Kunstkatalog mit 2.700 Werken, zweisprachig, ohne Fremddienst

Die Berliner Galerie Tammen & Partner zeigte ihre Verkaufsausstellungen bisher über einen externen Katalogdienst, die Website selbst lag bei einem Hoster mit auslaufendem Vertrag. Der Neubau bringt Künstler, Ausstellungen und Kunstmarkt mit 2.734 Werken auf eine eigene, zweisprachige Joomla-Site – und holt die Galerie in die Antworten von ChatGPT.
Die Aufgabe
Eine Galerie lebt von ihrem Katalog: Künstlerbiografien, laufende und vergangene Ausstellungen, verkäufliche Werke mit Preis und Verfügbarkeit. Bei Tammen & Partner lagen diese Daten verteilt – die Website hier, die Verkaufsausstellungen als „Showrooms“ bei einem externen Dienst, dessen Seiten weder zur Galerie passten noch von Google der Galerie zugerechnet wurden. Dazu kam ein Hosting-Vertrag mit festem Enddatum. Gefragt war eine Website, die alles unter einem Dach vereint, Deutsch und Englisch spricht und von der Galerie selbst ohne Agentur gepflegt werden kann.
Die Umsetzung
- Bestand erfasst: die alte Website als Spiegel gesichert, 39 Künstlerbiografien und alle Ausstellungen übernommen.
- Katalog nativ nachgebaut: 38 Verkaufsausstellungen mit 2.734 Werken und 5.468 Bildern aus dem Fremddienst ausgelesen und als eigene Joomla-Seiten angelegt – je Werk Titel, Technik, Maße, Preis, Verfügbarkeit und ein Anfrage-Knopf („Werk anfragen“, Formular mit unsichtbarem Spamschutz). Der externe Dienst konnte danach gekündigt werden.
- Zweisprachig: jede Seite in Deutsch und Englisch, per Sprachverknüpfung – der Umschalter führt immer zur passenden Fassung.
- Design: Joomla 6 mit YOOtheme Pro, Künstlerseiten mit Werkgalerie und Lightbox, Kunstmarkt als Kachelübersicht, Rot und Logo der Galerie.
- Umzug und Betrieb: eigener Server mit täglicher Sicherung außer Haus, alte Adressen umgeleitet, Newsletter-Versand aus der Site heraus. Go-live am 8. September 2026, fünf Wochen nach Projektstart.
Pflege im Alltag
Seit dem Go-live laufen Änderungen über die WhatsApp-Gruppe der Galerie: neue Ausstellung, geänderte Showroom-Titel, Kachelbild tiefer ansetzen, verkaufte Werke markieren. Verkäufe werden regelmäßig mit dem Katalog abgeglichen – aktuell 42 Showrooms. Die meisten Wünsche sind am selben Tag online, oft innerhalb einer Stunde.
Ergebnis
Im Oktober 2026 kamen 906 Besuche, davon 320 über Suchmaschinen; Google zeigt die Site für 2.274 Suchanfragen bei durchschnittlich Position 7 und schickt 248 Klicks im Monat. 17 Besucher kamen über ChatGPT – bei 4 von 10 Testfragen zu Galerien und Künstlern nennt ChatGPT die Website als Quelle. Lighthouse mobil: 80 Leistung, 100 Best Practices, 100 SEO. Unsere KI-Sichtbarkeits-Messung: 71 von 100 Punkten, einer der höchsten Werte unter den von uns betreuten Websites.
Was so ein Projekt kostet
Website-Neubau mit Übernahme der Inhalte: Festpreis ab 500 € einmalig, laufende Pflege mit Änderungsservice 30 € im Monat. Für Galerien, Vereine und Kulturbetriebe prüfen wir mit dem Förder-Check, ob ein Zuschuss möglich ist.
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